Internationaler Kindertag – gleiches Recht für alle

Teaser Bild Zwischen Wunsch und Realität

Projektbeschreibung

Im Jahr 1989 verfassten die Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention. Darin sind die weltweit gültigen Grundwerte im Umgang mit Kindern über alle sozialen, kulturellen, ethnischen oder religiösen Unterschiede hinweg festgeschrieben.

Die Kinderrechtskonvention
Vor 29 Jahren wurde in einem völkerrechtlich bindenden Vertrag beschlossen, dass das Wohlergehen der Kinder nicht von den Moralvorstellungen und dem Wohlwollen der Eltern und der Gesellschaft, in die sie geboren werden, abhängig sein soll. Mit der Unterzeichnung dieser Konvention verpflichten sich die Staaten, alles zu tun, um den Kindern menschenwürdige Lebensbedingungen zu bieten.

Das Recht auf Leben und Entwicklung
Das Wohl der Kinder soll nicht nur innerhalb der Familie Vorrang haben, sondern auch in der Gesellschaft. Zudem sollen die Kinder – ganz nach unserem Leitsatz „Bildung. Chancen. Zukunft.“ – in ihrer Entwicklung unterstützt werden. Dazu gehört nicht nur, sie vor Ausbeutung und Missbrauch zu schützen, sondern auch ihre medizinische Versorgung zu gewährleisten und ihnen den Zugang zur Bildung zu ermöglichen.

Zwischen Wunsch und Realität
Leider haben nicht alle Länder die Konvention unterzeichnet. In manchen herrscht Krieg, andere können wiederum aufgrund ihrer wirtschaftliche Lage nicht garantieren, dass es für alle Kinder eine medizinische Versorgung oder einen Zugang zur Schulbildung gibt – sei es, weil es an ausgebildetem Personal mangelt, weil der Staat die nötigen finanziellen Ressourcen nicht zur Verfügung stellen kann oder weil die Kinder zum Familieneinkommen beitragen müssen.
Weltweit besuchen immer noch 58 Millionen Kinder – das sind 9 Prozent aller Kinder im Grundschulalter – nicht die Schule. Mit jedem Schuljahr steigt außerdem die Rate der Schulabbrecher. Aber auch die Qualität der Ausbildung ist mehr als mangelhaft: 38 Prozent der Grundschüler verfügen über keine Grundkenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen.
Quelle: UNICEF

Bildung für ein besseres Miteinander und mehr Wohlstand
Wenn wir in die Bildung eines Kindes investieren, ebnen wir den Weg für mehr Wohlstand, Selbstbestimmung und Inklusion, nicht nur für das Kind selbst, sondern auch für die Gesellschaft und die Wirtschaft. Mit jedem Jahr, in dem ein Kind die Schule besucht, steigt sein potenzielles Einkommen um bis zu 10 Prozent. Außerdem erschaffen wir die nächste Generation von Eltern und Führungskräften. Wenn diese gesund und behütet aufwachsen und eine gute Ausbildung genießen können, werden sie später in der Lage sein, zukünftige Generationen besser anzuleiten.
Quelle: UNICEF

Unterstützung für benachteiligte Kinder
Mit unseren Schulprojekten in Honduras, Nigeria, Indien und auf den Philippinen möchten wir für Kinder, denen ein Schulbesuch sonst nicht möglich wäre, einen Zugang zur Bildung schaffen. Auch die Qualität der Bildung ist uns wichtig. Daher freut es uns besonders, dass wir in unserer eigenen Schule in Honduras auf ein außergewöhnlich gutes und motiviertes Team setzen können und dass auch die Eltern in den Schulalltag eingebunden sind. So erhöht sich die Bereitschaft der Eltern, ihre Kinder regelmäßig in die Schule zu schicken, womit wiederum die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Kinder die Schule auch abschließen. Der erste Jahrgang an der Escuela Lyoness in Honduras darf bald seine Graduierung feiern, worüber wir sehr stolz sind.

Helfen Sie uns zu helfen!

Unsere Arbeit wäre nicht möglich ohne die Großzügigkeit jener Menschen, die erkannt haben, dass unsere Welt nur dann zu einem besseren Ort wird, wenn es allen gut geht und jeder für sich selbst Verantwortung übernehmen kann. Bis es so weit ist, sind die Kinder in vielen Regionen der Erde aber auf unsere Unterstützung angewiesen.
Helfen auch Sie mit! Jetzt spenden!

Projektziele

Gleiches Recht für jedes Kind

Projekttitel

Internationaler Kindertag – gleiches Recht für alle

Projektort

weltweit

Projektzeitraum

01.06.2018