Hilfslieferungen für den Kosovo

Teaser Bild Mit dem CFF-Bus liefert der Österreicher Alfred Hold seit 2017 regelmäßig Hilfsgüter in den Kosovo und versorgt so benachteiligte Menschen mit Dingen des täglichen Bedarfs.

Projektbeschreibung

Obwohl ihm durch behördliche Vorschriften und penible Grenzkontrollen immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, hat Alfred Hold bereits sechsmal den 1.100 Kilometer langen Weg in den Kosovo auf sich genommen, um kroatische Minderheiten, die in abgelegenen Bergregionen in großer Armut leben, mit dringend benötigten Hilfsgütern zu versorgen. Unterstützung erhält er dabei von der CFF, die ihm für seine Fahrten nicht nur ihren Bus, sondern auch Notizblöcke, Fußbälle und Kleidung zur Verfügung stellt. Um das Sammeln, Lagern, Sortieren und Verpacken der Hilfsgüter kümmert sich Alfred Hold selbst. Seine Familie und Freunde gehen ihm dabei tatkräftig zur Hand. Benötigt werden zumeist Dinge, die für uns ganz selbstverständlich sind – von Geschirr, Bettwäsche und Schuhen über Verbandsmaterial bis hin zu Lebensmitteln.

Im Wallfahrtsort Letnica arbeitet Alfred Hold mit der „Volksküche“ zusammen – einem Gasthaus, das arme Menschen einmal täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgt. In der Ortschaft Peja beliefert er die Nichtregierungsorganisation Duart Plotë Mëshirë (DPM), die von der österreichischen Ordensschwester Maria Martha Fink ins Leben gerufen wurde und 300 der ärmsten Familien sowie eine Schule für Kinder mit Behinderung betreut.

„Hilfe zur Selbsthilfe“ ist nicht nur für die CFF ein wichtiger Zugang, sondern steht auch für Alfred Hold im Zentrum seiner Bemühungen. Deshalb nützt er gesammelte Spendengelder, um die benötigten Lebensmittel vor Ort einzukaufen und somit auch die örtliche Wirtschaft anzukurbeln. Zusätzlich stellt er DPM ebenfalls vor Ort erworbenes Saatgut zur Verfügung, damit die Organisation selbst Gemüse anbauen und zur Verpflegung der Schüler verwenden kann. Dieses Projekt soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Die örtlichen Familien sollen auf diese Weise die Möglichkeit bekommen, ihren eigenen Garten anzulegen und mit den angebauten Produkten ihren Eigenbedarf zu decken. Etwaige Überschüsse sollen an die Küche der DPM geliefert und für die Zubereitung der Mahlzeiten für die Kinder verwendet werden.

Projektziele

Ziel dieses Projekts ist es, kroatische Minderheiten, die in großer Armut und Einsamkeit in abgelegenen Bergregionen des Kosovo leben, mit dringend benötigten Hilfsgütern (Kleidung, Schuhen, Lebensmitteln) zu versorgen.

Zusätzlich soll die Nichtregierungsorganisation Duart Plotë Mëshirë (DPM) in der Stadt Peja im Westen des Landes unterstützt und mit Gemüsesamen, Gartenzubehör, Wasserpumpen sowie Schulartikeln für beeinträchtigte Kinder versorgt werden. Außerdem sollen 300 besonders bedürftige Familien medizinischer Hilfe erhalten und mit Kleidung, Schuhen sowie im Bedarfsfall mit Rollstühlen oder Rollatoren ausgestattet werden.

Projekttitel

Hilfslieferungen für den Kosovo

Projektort

Letnica und Peja, Kosovo

Projektzeitraum

Dezember 2015, Januar 2016, August 2016, ab Januar 2017 regelmäßig

Begünstigte

- kroatische Minderheiten, die in abgelegenen Bergregionen des Kosovo in großer Armut leben
- die Nichtregierungsorganisation Duart Plotë Mëshirë (DPM), die 300 von besonders großer Armut betroffene Familien sowie Kinder mit Behinderung umfassend betreut (weitere Informationen finden Sie unter https://www.facebook.com/NGODPM/)
-  die Behinderteneinrichtung HANDIKOS in Suhareka (Versorgung mit Kleidung und Fußbällen)
-  das SOS-Kinderdorf in Pristina (Versorgung mit Kleidung)
-  die Feuerwehr von Suhareka (Bereitstellung einer Schmutzwasserpumpe sowie von Schutzanzügen und Helmen für die Feuerwehrleute)