Äthiopien

Teaser Bild Hungerprävention durch Steigerung des Viehbestandes im Afar-Gebiet – Äthiopien

Projektbeschreibung

In Kooperation mit dem Verein Sonne International unterstützte die Lyoness Child & Family Foundation ein Förderprojekt in Äthiopien. Die schreckliche Hungersnot in Äthiopien, vor allem im Afar-Gebiet, war seit Oktober 2008, laut unabhängig erhobenen Angaben von international tätigen Organisationen, weitgehend unter Kontrolle. Die Nachwirkungen waren allerdings immer noch spürbar und zahlreiche Familienverbände kamen durch die Dezimierung ihrer Tierherden und die daraus resultierenden Probleme, wie Nahrungsmittelknappheit, in eine existenzgefährdende Situation. Durch die Zusammenarbeit mit dem Verein Sonne International und der am Ort des Geschehens ansässigen Organisation APDA (Afar Pastoralist Development Association) war es möglich, für 150 betroffene Familien durch den Ankauf von Ziegen eine Lebensgrundlage zu schaffen.

Projektziele

Durch die Steigerung des Viehbestandes (Ziegen) konnte in Äthiopien für 150 Afar-Familien eine Basis für ihre Grundversorgung geschaffen werden. Darüber hinaus wird durch das Herdenwachstum die Wiederaufzucht der Tiere gewährleistet.

Projekttitel

Hungerprävention durch Steigerung des Viehbestandes im Afar-Gebiet – Äthiopien

Projektort

Hungerprävention durch Steigerung des Viehbestandes im Afar-Gebiet – Äthiopien Eine Projektkooperation von Sonne International und der Lyoness Child & Family Foundation

Projektzeitraum

Dezember 2008 – April 2009

Begünstigte

Rund 150 Familien des Afar-Volkes im Nordosten von Äthiopien. Das Gebiet war von einer Dürreperiode schwer betroffen, was zur Folge hatte, dass viele Tiere, die dem Afar-Volk als Lebensgrundlage dienen, verendet sind.

Projektpartner

Verein Sonne International
Der Verein Sonne International mit Sitz in Wien und Graz ist mit seinen Projekten in Äthiopien und Bangladesch vertreten. In Äthiopien werden seit 2005 hauptsächlich in der Afar-Region ein Schul-, Frauen-, Wasser- und ein Gesundheitsprojekt umgesetzt. Die Projekte in Bangladesch bestehen seit 2001 und sind ebenfalls im Bereich Gesundheit und Bildung verankert.

Afar Pastoralist Development Association (APDA)
Österreichische Stelle für Entwicklungszusammenarbeit

Ergebnis

Das Projekt startete im Dezember 2008. Insgesamt wurden an 150 von der Dürre besonders betroffene Familien (die Auswahl erfolgte in Absprache mit den Clans vor Ort) jeweils zehn Ziegen (neun weibliche, eine männliche) verteilt.
Diese Tiere sollen die Basis für einen neuerlichen Herdenaufbau bilden. Die dazu benötigten 1.500 Ziegen wurden von den außerhalb der Dürregebiete lebenden Viehhirten angekauft und mittels LKW ins Projektgebiet transportiert.